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Business Central für die Fertigung: 7 Anzeichen, dass Ihr ERP nicht mehr zu Ihren Produktionsprozessen passt

Fertigungsteam bespricht Produktionsplanungsinformationen in einer Fabrik

Fertigungsunternehmen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Produktportfolios wachsen, Lieferketten werden komplexer und Kunden erwarten verlässliche Liefertermine. Gleichzeitig müssen Produktionsplanung, Einkauf, Lager und Finanzwesen effizient zusammenarbeiten. 

Wenn das ERP-System mit diesen Veränderungen nicht Schritt hält, entstehen häufig manuelle Zusatzarbeiten, unübersichtliche Tabellen und unnötige Abstimmungen. 

Microsoft Dynamics 365 Business Central kann Fertigungsunternehmen dabei unterstützen, Finanzdaten, Lagerbestände, Einkauf und Produktionsprozesse in einem System zu verwalten. Auf der Seite zu den Business-Central-Services und zur Beratung von West Beach Dynamics erfahren Sie mehr über mögliche Ansätze zur Bewertung und Verbesserung Ihrer ERP-Umgebung. 

Diese sieben Anzeichen zeigen, dass Ihr aktuelles ERP-System möglicherweise nicht mehr optimal zu Ihrer Fertigung passt. 

  1. Die Produktionsplanung hängt von Excel ab

Wenn Mitarbeitende regelmäßig Daten exportieren, Produktionsaufträge in Tabellen planen oder Materialverfügbarkeiten manuell prüfen müssen, fehlt möglicherweise eine durchgängige Sicht auf die Abläufe. 

Tabellen können hilfreich sein. Problematisch wird es, wenn unterschiedliche Abteilungen mit verschiedenen Datenständen arbeiten. 

Business Central bietet Funktionen für Produktionsaufträge, Planung und Kapazitätsmanagement. Einen Überblick gibt die offizielle Microsoft-Dokumentation zur Verwaltung der Fertigung in Business Central. 

Entscheidend ist, ob die vorhandene Systemkonfiguration Ihre tatsächlichen Produktionsprozesse sinnvoll unterstützt. 

  1. Bestandsdaten sind nicht zuverlässig genug

Unklare Lagerbestände können Fehlbestellungen, Materialengpässe und Verzögerungen verursachen. 

Wenn Mitarbeitende Bestände regelmäßig manuell kontrollieren oder Differenzen zwischen System und Lager feststellen, sollten Stammdaten, Buchungsprozesse und Bestandsführung überprüft werden. 

Prüfen Sie, ob Bestände korrekt erfasst werden, Nachschubprozesse nachvollziehbar sind und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. 

  1. Der aktuelle Produktionsstatus ist schwer erkennbar

Fertigungsunternehmen benötigen aktuelle Informationen zu Produktionsaufträgen, Materialverfügbarkeit, Kapazitäten und Kosten. 

Müssen Verantwortliche mehrere Abteilungen kontaktieren oder verschiedene Berichte zusammenführen, bevor sie den Status eines Auftrags kennen, kostet das Zeit. 

Eine ERP-Analyse sollte klären, welche Informationen fehlen, wo sie entstehen und wie sie besser verfügbar gemacht werden können. 

  1. Dieselben Daten werden mehrfach erfasst

Wiederholte Dateneingaben in unterschiedlichen Systemen erhöhen den Aufwand und das Fehlerrisiko. 

Untersuchen Sie, wie Informationen zwischen Vertrieb, Einkauf, Lager, Produktion, Versand und Finanzwesen weitergegeben werden. Anschließend lässt sich bewerten, ob Standardfunktionen, eine bessere Konfiguration oder Schnittstellen die Abläufe vereinfachen können. 

  1. Berichte benötigen zu viel manuelle Vorbereitung

Wenn jeder Managementbericht aufwendig in Excel zusammengestellt werden muss, stehen wichtige Informationen möglicherweise nicht rechtzeitig zur Verfügung. 

Definieren Sie zunächst, welche Entscheidungen durch die Berichte unterstützt werden sollen. Danach lässt sich prüfen, ob Datenbasis, Prozesse und Business-Central-Konfiguration die erforderliche Transparenz ermöglichen. 

  1. Das ERP-System kann mit dem Unternehmenswachstum kaum Schritt halten

Neue Produkte, zusätzliche Standorte, komplexere Stücklisten und veränderte Kundenanforderungen können Schwächen der bestehenden ERP-Umgebung sichtbar machen. 

Wachstum bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein neues System erforderlich ist. Prüfen Sie zunächst, ob sich die Anforderungen durch Konfiguration, Prozessverbesserungen oder gezielt ausgewählte Erweiterungen abdecken lassen. 

West Beach Dynamics unterstützt Unternehmen bei der Bewertung und Weiterentwicklung ihrer ERP-Umgebung. Mehr Informationen finden Sie unter Beratung und Services von West Beach Dynamics. 

  1. Mitarbeitende umgehen das ERP-System

Wenn Mitarbeitende parallele Tabellen führen, Aufgaben außerhalb des Systems erledigen oder bestimmte Funktionen vermeiden, sind das wichtige Hinweise. 

Die Ursachen können fehlende Schulungen, eine unpassende Konfiguration, unklare Abläufe oder nicht erfüllte Geschäftsanforderungen sein. 

Eine strukturierte Analyse hilft dabei, technische Probleme von Prozess- und Schulungsthemen zu unterscheiden. 

Was sollten Fertigungsunternehmen als Nächstes tun? 

Nicht jedes Warnsignal bedeutet, dass das ERP-System ersetzt werden muss. Häufig kann eine gezielte Optimierung bestehende Prozesse verbessern. In anderen Fällen ist eine umfassendere Implementierungs- oder Migrationsanalyse sinnvoll. 

Dokumentieren Sie zunächst: 

  • Welche Prozesse die größten Verzögerungen oder Nacharbeiten verursachen. 
  • Welche Berichte und Informationen fehlen. 
  • Welche Excel-Tabellen und manuellen Schritte das ERP ergänzen. 
  • Welche betrieblichen Verbesserungen messbar erreicht werden sollen. 
  • Welche Veränderungen den größten Nutzen versprechen. 

 

Wenn Sie Dynamics NAV einsetzen, sollten Sie außerdem prüfen, ob ein Wechsel zu Business Central sinnvoll ist. Lesen Sie dazu unseren ergänzenden Leitfaden „Von Dynamics NAV zu Business Central: Was Fertigungsunternehmen vor der Migration prüfen sollten. 

Weitere Informationen zur Plattform bietet die offizielle Microsoft-Dokumentation zu Business Central. 

Besprechen Sie Ihre ERP-Anforderungen für die Fertigung 

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Ihren Produktionsprozessen, Ihrem bestehenden System und Ihren Unternehmenszielen ab. Ein erstes Gespräch kann helfen, den Bedarf an Optimierung, zusätzlichen Funktionen oder einem umfassenderen ERP-Projekt einzugrenzen. 

Kontaktieren Sie West Beach Dynamics und besprechen Sie Ihre ERP-Anforderungen für die Fertigung. 

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